Die TRIAS-Regulationstherapie® ist ein integratives Verfahren der pferdegestützten Psychotherapie und psychosozialen Förderung.
Im Mittelpunkt steht die Förderung von Selbstregulation, emotionaler Stabilität und Selbstwirksamkeit — durch unmittelbare Erfahrungen mit Pferden, Bewegung, Natur und Beziehung.
Die therapeutische Arbeit findet überwiegend draußen in der Natur statt. Statt eines künstlichen Settings entsteht ein lebendiger Erfahrungsraum mit Bewegung, Wetter, Wahrnehmung und echter Begegnung. Bei starkem Regen oder Sturm stehen geschützte Hallenbereiche zur Verfügung.
Ein besonderer Bestandteil der Methode ist die Arbeit mit mehreren Pferden gleichzeitig. Die Pferde bleiben dadurch in sozialem Kontakt und können ihr natürliches Herdenverhalten bewahren. Gleichzeitig entsteht für Klienten ein besonders authentischer und beziehungsorientierter Erfahrungsraum.
Anders als im klassischen Reitunterricht arbeitet die Therapeutin nicht ausschließlich vom Boden aus. Häufig begleitet sie den Klienten selbst vom Pferd aus — sichtbar, unmittelbar und auf Augenhöhe. Beim sogenannten Handpferdereiten wird der Klient gegebenenfalls direkt vom Pferd der Therapeutin aus gesichert und begleitet.
Die Haltung dahinter ist einfach:
Was Vertrauen, Ruhe, Klarheit oder Beziehung fördern soll, muss authentisch vorgelebt und gemeinsam erfahrbar werden — nicht nur erklärt.
Das Pferd reagiert sensibel auf innere Anspannung, Präsenz und emotionale Zustände. Dadurch entsteht ein unmittelbarer Resonanzraum, in dem Beziehung, Selbstwahrnehmung und neue Handlungsmöglichkeiten konkret erlebt werden können.
Die TRIAS-Regulationstherapie® verbindet achtsamkeitsbasierte, körperorientierte und beziehungsorientierte Elemente und eignet sich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit emotionalen, psychosozialen oder entwicklungsbedingten Belastungen.
Wie die TRIAS-Regulationstherapie® konkret wirkt, welche therapeutischen Prozesse sie unterstützt und warum Natur, Bewegung und authentische Beziehung dabei eine zentrale Rolle spielen, erfahren Sie hier.
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Die TRIAS-Regulationstherapie® basiert auf der Annahme, dass nachhaltige Entwicklung nicht allein über Sprache entsteht, sondern vor allem über Beziehung, Körpererfahrung, Bewegung und erlebte Selbstwirksamkeit.
Im Mittelpunkt steht die Fähigkeit zur Selbstregulation — also die Fähigkeit, innere Zustände wahrzunehmen, Gefühle einzuordnen und mit Belastungen, Stress oder Unsicherheit angemessen umzugehen.
Gerade Menschen mit emotionalen, psychosozialen oder entwicklungsbedingten Belastungen verlieren häufig den Zugang zu innerer Ruhe, Vertrauen, Klarheit oder Selbststeuerung. Die therapeutische Arbeit setzt deshalb nicht primär am „Erklären“, sondern am unmittelbaren Erleben an.
Pferde reagieren unmittelbar auf Körpersprache, Spannung, Präsenz und emotionale Zustände. Sie begegnen Menschen nicht über Bewertungen oder gesellschaftliche Rollen, sondern über Authentizität und Beziehung.
Dadurch entsteht ein besonderer Resonanzraum:
Innere Anspannung, Unsicherheit oder Klarheit werden im Kontakt mit dem Pferd sichtbar und erlebbar.
Die Begegnung mit dem Pferd ermöglicht vielen Menschen einen Zugang zu sich selbst, der über rein sprachliche Verfahren oft nur schwer erreichbar ist.
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Ein wesentlicher Bestandteil der TRIAS-Regulationstherapie® ist die Arbeit im naturnahen Raum.
Die meisten therapeutischen Prozesse finden draußen statt — in Bewegung, im Rhythmus der Pferde und eingebettet in natürliche Umgebung. Natur wird dabei nicht als „Kulisse“, sondern als aktiver regulierender Faktor verstanden.
Wind, Boden, Geräusche, Wetter, Weite und Bewegung fördern Wahrnehmung, Präsenz und sensorische Integration auf unmittelbare Weise. Bei sehr herausfordernder Witterung stehen geschützte Hallenbereiche zur Verfügung.
Dadurch entsteht ein besonderer Resonanzraum:
Innere Anspannung, Unsicherheit oder Klarheit werden im Kontakt mit dem Pferd sichtbar und erlebbar.
Die Begegnung mit dem Pferd ermöglicht vielen Menschen einen Zugang zu sich selbst, der über rein sprachliche Verfahren oft nur schwer erreichbar ist.
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Die therapeutische Arbeit erfolgt häufig mit zwei oder mehr Pferden gleichzeitig. Dadurch können die Tiere in sozialem Kontakt bleiben und ihr natürliches Herdenverhalten bewahren.
Für die Klienten entsteht dadurch ein besonders authentischer Erfahrungsraum:
Beziehung, Aufmerksamkeit, Orientierung und soziale Dynamik werden unmittelbar erlebbar.
Häufig begleitet die Therapeutin den Klienten selbst vom Pferd aus. Beim sogenannten Handpferdereiten wird der Klient gegebenenfalls direkt vom Pferd der Therapeutin aus begleitet oder gesichert.
Dadurch entsteht eine Form der therapeutischen Begleitung, die sichtbar, gemeinsam und unmittelbar erfahrbar ist.
Nicht nur der Klient bewegt sich — auch die Therapeutin geht den Weg mit.
Ein zentrales Prinzip der Methode lautet:
Was Vertrauen, Ruhe, Klarheit oder Beziehung fördern soll, muss selbst verkörpert und vorgelebt werden.
Die therapeutische Arbeit basiert daher nicht allein auf Anleitung oder Beobachtung, sondern auf gemeinsamem Erleben. Haltung, Präsenz und Beziehung werden unmittelbar erfahrbar — zwischen Mensch, Pferd und therapeutischer Begleitung.
Förderung emotionaler Stabilität sowie der Fähigkeit, innere Zustände wahrzunehmen und zu steuern.
Authentische Beziehungserfahrungen durch unmittelbare Reaktionen der Pferde.
Erleben von Einfluss, Vertrauen und eigener Handlungskompetenz.
Bewusstere Wahrnehmung von Spannung, Haltung, Atmung und emotionalen Zuständen.
Unterstützung von Regulation, Präsenz und emotionaler Stabilisierung durch Bewegung im naturnahen Raum.
Die TRIAS-Regulationstherapie® eignet sich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und kann ergänzend eingesetzt werden bei:
Sie kann ergänzend in therapeutische, pädagogische und psychosoziale Gesamtkonzepte integriert werden.