Was sind Depressionen?

Depressionen äußern sich durch gedrückte Stimmung, Interessen- und Freudlosigkeit sowie Antriebsstörungen. Depressionen werden häufig von Konzentrationsstörungen, mangelndem Selbstwertgefühl, Schuldgefühlen, Hemmungen oder Unruhe, Selbstschädigungen, Schlafstörungen und Appetitminderungen begleitet. Die  depressiven Symptome dauern mindestens zwei Wochen an. Häufig tritt eine depressiv-ängstliche Grundstimmung auf, die sich zur existenziellen Angst steigern kann und von Suizidgedanken begleitet wird.

Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen überhaupt, in den westlichen Industrieländern leiden 10 - 15 % aller Erwachsenen zumindest gelegentlich an einer Depression. Etwa ein Viertel der Erkrankten entwickeln ein schweres, behandlungsbedürftiges Krankheitsbild. Häufig kommt es auch zu wiederkehrenden depressiven Verstimmungen, bei der zwar die berufliche und alltägliche Kompetenz der Betroffenen gewahrt bleibt, die Lebensqualität jedoch stark beeinträchtigt ist. Depressionen und depressive Verstimmungen können scheinbar ohne erkennbaren Grund auftreten, sie können auf ein belastendes Ereignis, wie etwa den Verlust des Arbeitsplatzes oder des Partners folgen, oder somatogene Auslöser haben, also aufgrund  einer Schädigung oder Beeinflussung des Hirns (verursacht z.B. durch Medikamente oder Schilddrüsenunterfunktion) entstehen.

Es gibt typische depressive Denkmuster:

- Negative Selbstbeurteilung ("Ich kann nichts", "Ich  tauge nichts")

- Negative Sicht auf die Welt ("Immer ist alles so schwierig", "Es tun sich immer neue, unüberwindliche Hindernisse auf")

- Negative Sicht auf die Zukunft ("Es wird nie besser", "Es wird immer so schwer weitergehen", "Es wird schlecht enden")

Welche Therapie hilft bei Depressionen?

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